Immer wieder werde ich von Freunden oder auch Fans auf Instagram um Rat gebeten was Grills anbelangt.
Heute möcht ich euch mal was über meine neueste Errungenschaft erzählen...

Ich habe schon diverse Gasgrills probiert und auch zu Hause gehabt.
Ob es sich nun um ein massives Power Teil aus Kanada handelt oder eins aus Amerika. Ich denke ihr wisst welche ich meine :)

Heute dreht sich alles um meinen neuen Big FRED Deluxe von Burnhard.
Ein deutsches Produkt.

Was den Fred von Burnhard angeht, gibt es 4 Varianten. Den Fred Jr., klassischen Fred, Big Fred und den Fat Fred.
Für meine Bedürfnisse und auch was den Platz anbelangt hielt ich den Big Fred Deluxe für die beste Wahl.

Doch davor...
Was sollte ein Gasgrill haben um meinen Ansprüchen gerecht zu werden:

  • er sollte 3-4 Brenner haben
  • einen Infrarot-Brenner für Gerichte wo viel Power nötig ist - sprich Steaks
  • hochwertige Verarbeitung
  • einen Seitenkocher - ich brauch ihn zwar selten bis nie, jedoch möcht ich den für meinen Seelenfrieden :)

Wenn man nach diesen Kriterien sucht, befindet man sich recht schnell auf einem preislich recht hohem Segment.
Jedoch nicht bei Burnhard... Alleine der Preis hat mich schon neugierig gemacht.
Denn € 630,- für diese Anforderungen ist meines Erachtens doch recht günstig.

Willkommen daheim

Der Grill kam relativ schnell an, naja... zumindest zum Teil.
Das zweite Paket dürfte der Paketdienst leider vergessen haben.
Kam jedoch 2 Tage später nach.

Diese zwei Tage machten mich fertig weil ich ihn endlich testen wollte! Aber ich habs letzten Endes ausgehalten.

Nachdem ich nun die beiden Pakete ausgepackt hatte, war ich sehr froh über den Standard Lieferumfang:

  • Gasgrill Big Fred Deluxe
  • eine qualitativ hochwertige Abdeckhaube &
  • eine Räucherbox

Als weiteres Zubehör hatte ich mir noch die Gusseisen-Wendeplatte bestellt.
Bin ein Plancha Fan und hab soetwas einfach gern in meinem Grill.

Ab ans Schrauben

Handwerklich bin ich relativ geschickt und konnte den Grill in knapp einer Stunde ohne Probleme zusammenbauen.
Selbst wenn man nicht oft den Schraubenzieher schwingt, sollte sich der Aufbau relativ schnell erledigen lassen.

Burnout & First Strike...

Jeder Grill muss nach dem Zusammenbau mal eingebrannt werden. In erster Linie mal, um die Produktionsrückstände los zu werden.
Dazu einfach auf volle Leistung gehen und dem Tacho beim Drehen zuschauen :) Nach 30 Minuten zeigte mir dieser ca. 330 Grad an.
Stattliche Leistung und vl. nehm ich ja in Zukunft noch einen Pizzastein dazu :)

Die Roste öle ich danach ein und lass sie weitere 30 Minuten einbrennen.
Lass sie vorher aber etwas abkühlen, damit du dich nicht verbrennst.
Diesen Schritt kann man nochmal wiederholen um eine ordentliche Patina draufzukriegen.

Burnhard Big Fred DeluxeGerhard Dragschitz - Motion Cooking

Im Normalfall würde ich ein Steak als erstes machen, aber dieses Mal gabs gleich was "anspruchsvolleres".

Ein Iberico Rack im Ganzen mit einer Honig-Likör Glaze.
Das Rezept und Ergebnis findet ihr HIER

Big Fred in ActionGerhard Dragschitz - Motion Cooking

Was soll ich sagen. Das Gericht war der Hammer und der Big Fred hat seine Arbeit gemacht.

Langsam bei niedriger Temperatur auf KT ziehen und danach mit Power eine Kruste draufzaubern.

Finale Worte...

Nun ja... kurz und knapp, was Preis/Leistung anbelangt, ist der Big Fred für mich unschlagbar.
Für diesen Preis, diese Features zu bekommen, kostet im Normalfall doch eine Ecke mehr.

Also wenn ihr einen soliden, gut ausgestatteten Grill zu einem vernünftigen Preis sucht, seid ihr mit dem Fred sicher gut bedient.
Meine Kaufempfehlung habt ihr :)

Dieser Bericht ist vollkommen unabhängig vom Hersteller oder sonstigen Anbietern und soll lediglich meine persönliche Meinung spiegeln.

Auf Instagram und Facebook findet ihr übrigens noch mehr Rezept- und Grillinspirationen von mir.

Liebe Grüße

Gerhard

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So kriegt man Pita einfach selbst gebacken :)

Pita Brot war für mich immer eine Möglichkeit eine schnelle köstliche Mahlzeit zubereiten.
Und in diesem Rezept möchte ich zeigen wie schnell und einfach Pita-Brot zuhause selbst zubereitet werden kann!

Zutaten

450ml lauwarmes Wasser, 2 EL Olivenöl, 2 EL Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 2 TL Meersalz, 140g Vollkorn Weizenmehl, 560g Mehl und etwas mehr zum Oberfläche bemehlen

Rezept

Achte darauf, dass das Wasser nur fingerwarm ist… Ist es zu warm, zerstörst du die Hefe!
Gib das Wasser, Olivenöl, Zucker, Trockenhefe, Meersalz und Vollkornmehl in eine Schüssel.
Verrühre alle Zutaten.
Danach kommt das restliche Mehl hinzu.
Erneut verrühren, zu einem klumpigen Teig.

Danach entweder mit den Händen oder deiner Küchenmaschine - mit Knethaken - 8-10 Minuten kneten.
Der Teig enthält viel Flüssigkeit und wird somit am Ende recht klebrig sein.
Nimm eine saubere Schüssel und gib einen Schluck Olivenöl hinein.
Den Teig zu einer Kugel formen. Falls nötig etwas Mehl drüberstreuen, um ihn besser bearbeiten zu können.
In die Schüssel geben, im Öl wälzen und ein Geschirrtuch über die Schüssel legen.
Für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bzw. bis der Teig die doppelte Größe erreicht hat.
Danach auf die Arbeitsfläche geben und einmal durchkneten.
In 100g Portionen teilen und zu schönen Teigkugeln schleifen.
Hier versuche ich kein Mehl auf der Oberfläche zu haben, da das Schleifen dann wesentlich leichter klappt.

Leg dir die Bällchen zurecht und leg das Geschirrtuch drüber.
Lass sie weitere 15 Minuten rasten.

Jetzt die Arbeitsfläche bemehlen und die Teiglinge dünn ausrollen.
Sie sollten nicht dicker sein als 3-4mm … Sind sie zu dick, werden sie einfach nur Brotlaibe… Wir wollen aber Pita-Brot-TASCHEN :)
Erneut mit dem Geschirrtuch zudecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 250°C Ober- Unterhitze vorheizen und eine Gusseisenpfanne hineinstellen.
Wenn die Teiglinge fertig gegangen sind - sie sollten jetzt etwas luftiger und lockere sein - leg so viele wie in die Pfanne passen - vermutlich einer :P - in den Ofen und backe sie ca. 1,5-2,5 Minuten.

Im Grunde ist es am einfachsten, wenn man sie jetzt im Auge behält.
Die Pitas gehen sehr stark auf... Wie eine Blase :)
Das geht dann ganz schnell und sie sind auf einmal kugelrund. Danach sollte man nicht länger als ca. 30 Sekunden warten, da sie dann evtl. zu fest und zu trocken werden.

Rausnehmen und am besten noch warm genießen.

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Lebkuchen Tiramisu

Lebkuchen und Tiramisu... Zwei Dinge die man kennt und liebt!
Doch wie wärs mit einer Kombi aus beiden!

Zutaten

250g Lebkuchen, 2 EL Haferflocken, 1 Schuß Rum, 1 Schuß Espresso
250g Guma, 2 EL Honig, Zesten einer Orange
Kakao zum Bestreuen

Rezept

Den Lebkuchen selbst backen oder einfach den nehmen, den man geschenkt bekommen hat :D Denn, seien wir ehrlich! Jeder hat zu dieser Jahreszeit doch Lebkuchen zu hause oder? :)

Auf jeden Fall lassen sich mit ein paar Handgriffen, ein tolles Dessert daraus machen!

Der Lebkuchen wird entweder in eine Küchenmaschine gegeben und klein gemixt.Wer keine hat, kann das auch mit der Hand machen und zerbröselt ihn fein.Zuletzt noch Rum, Espresso & Haferflocken dazugeben. Einmal erneut durchmischen.

Die Guma-Creme gemeinsam mit dem Honig und den Orangenzesten in eine Schüssel geben und 4 Minuten aufschlagen.
In einen Spritzbeutel geben.

Nun 4 Gläser hernehmen und Lebkuchenmasse & Creme abwechselnd schichten.
Am Ende mit schönen Creme-Hauben verzieren.

Im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen und danach vor dem Anrichten mit Kakaopulver fein bestreuen.
Ein Weihnachtliches Dessert!