Kennt ihr schon Hermann? Nicht ;) Dann lest am besten weiter...

Hermann Fleischlos hat es geschafft sein tolles Produkt, welches aus Kräuterseitlingen, Reis & Ei besteht, zu kreieren.
Nicht zu vergessen, ein paar Gewürze sind auch noch enthalten.

Ich finde, es ist eine schmackhafte Alternative, wenns mal kein Fleisch gibt.

Wie man jetzt einen Burger daraus macht lest ihr etwas weiter unten ;)

Zutaten

300g Hermann Fleischlos Faschiertes, 2 Dotter, 4 EL Stärke, 4 Burger Buns, Vogerlsalat

Karamellisierte Balsamico Tomaten: 1 Handvoll Cherrytomaten, 1 TL brauner Zucker, 1 EL Balsamico, Salz & Pfeffer

Chili-Zwiebel-Gurken: 2 Snackgurken, 1 grüne Chili, 1/2 Zwiebel, 2 EL Joghurt, 1 EL Weißweinessig, Salz & Pfeffer

Rezept

Ich bin ja großer Fleischfan und nichts geht über einen guten Burger :)
Um die Tierwelt jedoch ein wenig zu schonen, schadet es nicht hin und wieder einen Veggie Burger zu genießen!

Hermann Fleischlos setzt hier auf Kräuterseitlinge und da ich die besonders gerne mag, mach ich heut mal damit einen Burger.

Angefangen wird mit den Patties…
Dazu werden Hermann Faschiertes mit dem Dotter und der Stärke vermengt und zur Seite gestellt.

Für die Chili Zwiebel Gurken einfach Snackgurken, Chili & Zwiebel in gleichgroße kleine Würfel geschnitten.
Diese kommen gemeinsam mit Olivenöl, Joghurt, Weißweinessig, sowie einer Prise Salz & Pfeffer in eine Schüssel.
Die Zutaten gut verrühren und zur Seite stellen.

Weiter geht's mit den karamellisierten Tomaten.
Als erstes kommen die Tomaten einfach in eine Pfanne und werden darin bei mittlerer bis hoher Temperatur geröstet bis sie aufplatzen.
Danach werden sie mit dem Kochlöffel zerdrückt und verrührt.
Sobald alle aufgeplatzt sind und du eine relativ flüssige Fülle in deinem Topf hast, kommen Zucker und Balsamico dazu.
Lass nun alles für 5 Minuten leicht köcheln. Stehts rühren.
Sobald die Mischung eindickt, mit Salz & Pfeffer abschmecken, sowie den Topf vom Herd nehmen und die Tomaten können zur Seite gestellt werden.

Jetzt forme aus dem Faschierten, den Buns passende Patties.
Diese werden danach in etwas Olivenöl beidseitig 2 Minuten knusprig gebraten.
Die getroasteten Brötchen werden auf der Unterseite mit den karamellisierten Tomaten belegt.
Dann kommt das Patty und getoppt wird mit der Sauce.
Deckel drauf und fertig ist unser Veggie Burger ala Hermann ;)

Reinbeißen und schmecken lassen!

Tips & Tricks

Sauerteig - Roggen/Weizen

Warum Sauerteig? Der Sauerteig hat einfach was faszinierendes für mich.
Außerdem ist ja anscheinend vielerorts die Hefe ausgegangen :P

Einen Sauerteig zu züchten alleine hat mir schon so viel Spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu arbeiten.

Mit dieser Anleitung kann jeder von euch seinen eigenen Sauerteig züchten, welcher euch dann - hoffentlich - ein Leben lang begleitet :)

Zutaten

1 Bügelglas oder Weck-Glas, Roggenmehl, Weizenmehl universal, lauwarmes Wasser

Rezept

Das Glas, dass ihr verwendet, soll sauber und trocken sein.
Weiters sollte es ein Fassungsvermögen von mehr als 700ml haben.
Glaubt mit, dieses Volumen ist nötig, da euer saurer Freund sonst immer wieder aus dem Glas wandert und alles vollsaut :)
Weiters wird vom Bügelglas bzw. Weck Glas der Dichtungs-Gummi entfernt.

Eins gleich vorweg… Wenn der Teig nach 2-3 Tagen beginnt "eigenartig" zu riechen, wie z.B. nach Nagellackentfernen oder Klebstoff, dann ist das vollkommen in Ordnung ;)

Also, los geht's mit der Aufzucht.

Tag 1:

Wiege dein Glas auf einer Waage ab und notiere dir das Gewicht.
100g Roggenmehl
150g lauwarmes Wasser
Gib beides ins Glas und verrühre die Zutaten.
Deckel drauf und 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.

Ich hab das Glas bei der Aufzucht in meiner Küche stehen gehabt.

Tag 2:

Je nachdem wie viel Gas euer Sauerteig gibt, kann es sein, dass dieser schon ordentlich Blasen gebildet hat und das Glas mehr als halb füllt.
Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem ;) Ruhe bewahren und abwarten.

Heute brauchst du
70g vom Starter - das ist der Teig den du am ersten Tag angerührt hast.
Der Rest muss weggeworfen werden.

50g Roggenmehl,
50g Weizen mehl &
110g lauwarmes Wasser
kommen zum Starter dazu und werden wieder miteinander verrührt.

Tag 3:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 2.

Tag 4:

70g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 5:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 4.

Tag 6:

50g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 7:

So, das ist euer letzter Tag und gleichzeitig auch euer "Erhaltungstag".

25g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Nach dieser letzten Fütterung solltet ihr am nächsten Tag einen aktiven und verwendbaren Sauerteig haben.

Ein kleiner Tipp den ich vom "Backprofi" hab.
Aktuell ist der Sauerteig noch sehr jung und hat somit noch nicht so viel Triebkraft.
Deshalb würde ich ihn noch 4 Tage - wie bei Tag 7 - weiterfüttern. So sollte er dann besser treiben.

Danach könnt ihr euren Sauerteig weiterhin so, jeden Tag weiterfüttern oder - und das würde ich empfehlen, im Kühlschrank lagern und einmal pro Woche füttern.

Los geht's!
Viel Spaß mit eurem Sauerteig!

Süßes

Unglaubliche belgische Waffeln!

Wollt ihr wissen, warum belgische Waffeln so besonders gut sind?
Dann lest weiter ;)

Zutaten

250g Mehl universal, 2 EL brauner Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 80ml Vollmilch zimmertemperatur, 3 Eier, 240g geschmolzene Butter - lauwarm, 1 TL Vanilleextrakt, 1/2 TL Salz, 100g Hagelzucker

Toppings nach Belieben

Rezept

OK… Ihr kennt sie, oder habt zumindest schon von ihnen gehört!
BELGISCHE WAFFELN!
Der erste Unterschied der euch auffallen wird, ist der optische Unterschied zu den klassischen Waffeln, wie wir sie kennen.

Dann kommt der Teig selbst. Der klassische Waffelteig ist eher dickflüssig. Dieser hier ähnelt mehr einem klebrigen, etwas "flüssigeren" Pizzateig, von der Konsistenz her... Übertrieben gesagt!

Aber der WICHTIGSTE UNTERSCHIED sind diese Zuckerstücke… der Hagelzucker!
Der macht die Waffeln erst richtig besonders. Und warum das so ist, lest ihr gleich im Rezept.

Los geht's mit dem Teig… Diese ist schnell und einfach gemacht.
Ich verwende hierzu eine Küchenmaschine.
Du kannst das jedoch auch per Hand oder mit einem Handmixer machen.

Gib als erstes Mehl, braunen Zucker, Trockenhefe und Salz in deine Schüssel.
Vermische die Zutaten.
Spann die Schüssel in die Küchenmaschine ein und beginne zu rühren.
Gieße jetzt die Eier, Milch und Vanille hinein.
Danach kommt die flüssige Butter.
Rühre den Teig weiter und gieße langsam die Butter hinein und rühre weiter bis du einen dicken, klebrigen Teig hast.
Gib diesen in eine Schüssel, decke sie zu und lass den Teig 1,5 Stunden gehen.

Danach gibst du den Hagelzucker in den Teig.
Einfach draufleeren und vorsichtig unter den Teig mischen.
… und das macht die Waffeln jetzt zusätzlich so besonders.

Diese Zuckerstücke werden beim Backen teils geschmolzen und karamellisieren.

Das macht diese Waffeln so unwiderstehlich!

Wenn der Teig soweit ist, schnapp dir dein Waffeleisen und heize es vor.
Belgische Waffeln werden in kleineren Mengen gebacken, da sie sehr gehaltvoll sind.
Ich nehme hier in etwa 3 EL vom Teig und backe die Waffeln bis sie goldbraun sind.
Backe alle Waffeln und dann wird es Zeit reinzuhauen!

Schokoaufstrich, Schlagobers, Beeren, frische Früche, Ahornsirup oder Honig… Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
Ein supertolles süßes Frühstück oder ein wunderbares Dessert!

So oder so… du wirst sie lieben!