Das ist und bleibt die beste Lasagne ohne Fleisch für mich!

Von der Konsistenz bis hin zum intensiven Geschmack, fehlt es hier an nichts! :)

Bei diesem Rezept, hab ich mich für den Andauer Zweigelt von Hannes Reeh entschieden!
Der Rotwein rundet die Soße ab und passt am Ende auch wunderbar zum Gericht.

Zutaten

3 Melanzanis, 2 rote Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 1 Bund Thymian, 6-8 Blätter Salbei, 1 rote Chili, 1 Zitrone, 800g Tomaten, 1 EL brauner Zucker, 200g Gruyere, 100g Parmesan, 125g Mozzarella, ca. 200g Lasagne Nudelblätter, Salz & Pfeffer, Olivenöl, 1 Flasche Hannes Reeh Andauer Zweigelt 2017 von weinwelt.at

Rezept

Diese Lasagne ist so einfach wie köstlich.
Etwas anders, als die die ihr wahrscheinlich kennt, aber hin und wieder muss mal Abwechslung her!

Den Ofen als erstes auf 250°C Ober- Unterhitze vorheizen.

Wasche die Melanzani und schneide sie in Scheiben.
Die Zwiebeln werden geschält und geviertelt.
Beides kommt gemeinsam mit den Knoblauchzehen - mit der Schale - sowie mit den Tomaten auf ein Backblech.
Thymianstiele drüber verteilen. Alles mit Olivenöl beträufeln.
Mit Salz würzen und für 25 Minuten in den Ofen geben bzw. bis das Gemüse dunkle Stellen bekomt.

Danach aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 200°C reduzieren.

Die Thymian-Stiele entfernen..
Die Chili fein hacken.

Alles kommt nun gemeinsam in einen Topf.

150ml vom Zweigelt hinzugeben und rühren bis es zu kochen und blubbern beginnt.
Kurz durchrühren - Ich lasse die Stücke so wie sie sind und mixe sie hier nicht fein. Das gibt der Lasagne eine bessere Konsistenz.
Wenn die Soße richtig dick ist kommt sie weg vom Herd.
Den Saft einer Zitrone hinzufügen und am Ende mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Jetzt kommen die Lasagneblätter.
In eine passende Form hineinschichten.
Dann einen Teil von der Soße hineinstreichen.
Pro Schicht soll diese nicht Dicher als ca. 5mm sein.
Darauf kommt eine dünne Schicht Gruyere.
Dann wieder die Lasagneblätter… usw.
Solange schichten, wie man Material hat :)
Am Ende die Lasagne mit dem restlichen Gruyere bestreuen. Dann den Mozzarella zerzupfen und gemeinsam mit den Salbeiblättern drauf verteilen.
Am Ende mit Parmesan bestreuen.

In den Ofen geben und für 25-30 Minuten fertig backen.

Danach kurz abkühlen lassen und anrichten.
Dieses Gericht lässt sich auch wunderbar aufwärmen und am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen.
Dazu passt wunderbar ein Glas Andauer Zweigelt von Hannes Reeh - erhältlich bei www.weinwelt.at

Tips & Tricks

Sauerteig - Roggen/Weizen

Warum Sauerteig? Der Sauerteig hat einfach was faszinierendes für mich.
Außerdem ist ja anscheinend vielerorts die Hefe ausgegangen :P

Einen Sauerteig zu züchten alleine hat mir schon so viel Spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu arbeiten.

Mit dieser Anleitung kann jeder von euch seinen eigenen Sauerteig züchten, welcher euch dann - hoffentlich - ein Leben lang begleitet :)

Zutaten

1 Bügelglas oder Weck-Glas, Roggenmehl, Weizenmehl universal, lauwarmes Wasser

Rezept

Das Glas, dass ihr verwendet, soll sauber und trocken sein.
Weiters sollte es ein Fassungsvermögen von mehr als 700ml haben.
Glaubt mit, dieses Volumen ist nötig, da euer saurer Freund sonst immer wieder aus dem Glas wandert und alles vollsaut :)
Weiters wird vom Bügelglas bzw. Weck Glas der Dichtungs-Gummi entfernt.

Eins gleich vorweg… Wenn der Teig nach 2-3 Tagen beginnt "eigenartig" zu riechen, wie z.B. nach Nagellackentfernen oder Klebstoff, dann ist das vollkommen in Ordnung ;)

Also, los geht's mit der Aufzucht.

Tag 1:

Wiege dein Glas auf einer Waage ab und notiere dir das Gewicht.
100g Roggenmehl
150g lauwarmes Wasser
Gib beides ins Glas und verrühre die Zutaten.
Deckel drauf und 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.

Ich hab das Glas bei der Aufzucht in meiner Küche stehen gehabt.

Tag 2:

Je nachdem wie viel Gas euer Sauerteig gibt, kann es sein, dass dieser schon ordentlich Blasen gebildet hat und das Glas mehr als halb füllt.
Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem ;) Ruhe bewahren und abwarten.

Heute brauchst du
70g vom Starter - das ist der Teig den du am ersten Tag angerührt hast.
Der Rest muss weggeworfen werden.

50g Roggenmehl,
50g Weizen mehl &
110g lauwarmes Wasser
kommen zum Starter dazu und werden wieder miteinander verrührt.

Tag 3:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 2.

Tag 4:

70g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 5:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 4.

Tag 6:

50g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 7:

So, das ist euer letzter Tag und gleichzeitig auch euer "Erhaltungstag".

25g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Nach dieser letzten Fütterung solltet ihr am nächsten Tag einen aktiven und verwendbaren Sauerteig haben.

Ein kleiner Tipp den ich vom "Backprofi" hab.
Aktuell ist der Sauerteig noch sehr jung und hat somit noch nicht so viel Triebkraft.
Deshalb würde ich ihn noch 4 Tage - wie bei Tag 7 - weiterfüttern. So sollte er dann besser treiben.

Danach könnt ihr euren Sauerteig weiterhin so, jeden Tag weiterfüttern oder - und das würde ich empfehlen, im Kühlschrank lagern und einmal pro Woche füttern.

Los geht's!
Viel Spaß mit eurem Sauerteig!

Süßes

Unglaubliche belgische Waffeln!

Wollt ihr wissen, warum belgische Waffeln so besonders gut sind?
Dann lest weiter ;)

Zutaten

250g Mehl universal, 2 EL brauner Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 80ml Vollmilch zimmertemperatur, 3 Eier, 240g geschmolzene Butter - lauwarm, 1 TL Vanilleextrakt, 1/2 TL Salz, 100g Hagelzucker

Toppings nach Belieben

Rezept

OK… Ihr kennt sie, oder habt zumindest schon von ihnen gehört!
BELGISCHE WAFFELN!
Der erste Unterschied der euch auffallen wird, ist der optische Unterschied zu den klassischen Waffeln, wie wir sie kennen.

Dann kommt der Teig selbst. Der klassische Waffelteig ist eher dickflüssig. Dieser hier ähnelt mehr einem klebrigen, etwas "flüssigeren" Pizzateig, von der Konsistenz her... Übertrieben gesagt!

Aber der WICHTIGSTE UNTERSCHIED sind diese Zuckerstücke… der Hagelzucker!
Der macht die Waffeln erst richtig besonders. Und warum das so ist, lest ihr gleich im Rezept.

Los geht's mit dem Teig… Diese ist schnell und einfach gemacht.
Ich verwende hierzu eine Küchenmaschine.
Du kannst das jedoch auch per Hand oder mit einem Handmixer machen.

Gib als erstes Mehl, braunen Zucker, Trockenhefe und Salz in deine Schüssel.
Vermische die Zutaten.
Spann die Schüssel in die Küchenmaschine ein und beginne zu rühren.
Gieße jetzt die Eier, Milch und Vanille hinein.
Danach kommt die flüssige Butter.
Rühre den Teig weiter und gieße langsam die Butter hinein und rühre weiter bis du einen dicken, klebrigen Teig hast.
Gib diesen in eine Schüssel, decke sie zu und lass den Teig 1,5 Stunden gehen.

Danach gibst du den Hagelzucker in den Teig.
Einfach draufleeren und vorsichtig unter den Teig mischen.
… und das macht die Waffeln jetzt zusätzlich so besonders.

Diese Zuckerstücke werden beim Backen teils geschmolzen und karamellisieren.

Das macht diese Waffeln so unwiderstehlich!

Wenn der Teig soweit ist, schnapp dir dein Waffeleisen und heize es vor.
Belgische Waffeln werden in kleineren Mengen gebacken, da sie sehr gehaltvoll sind.
Ich nehme hier in etwa 3 EL vom Teig und backe die Waffeln bis sie goldbraun sind.
Backe alle Waffeln und dann wird es Zeit reinzuhauen!

Schokoaufstrich, Schlagobers, Beeren, frische Früche, Ahornsirup oder Honig… Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
Ein supertolles süßes Frühstück oder ein wunderbares Dessert!

So oder so… du wirst sie lieben!