Picanha gibts heut direkt vom Feuer. Dazu noch frische selbstgebackene Tacos und eine wunderbare Kräuter-Salsa!
Diese hab ich mit ein paar regionalen Zutaten aus der Selektion Burgenland verfeinert!

Zutaten

1 Tafelspitz mit Fettdeckel (Picanha), viel Meersalz

Chimichurri: 1 kl. Bund Petersilie, 3 Stiele Rosmarin, 1/2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2-3 TL Kürbiskern Pesto, 1-2 EL Olivenöl, 1/2 TL brauner Zucker, Salz & Pfeffer

Tacos: 2 Kolben Zuckermais, Mehl, 2-3 EL gelbe Chilipaste, Salz

Sauerrahm & Kresse zum Garnieren

Rezept

Der klassische Tafelspitz wird bei uns in Österreich meistens als gekochtes Gericht serviert... und es schmeckt auch verdammt gut!Jedoch liebe ich es zu grillen und vor allem der Tafelspitz macht sich super über dem Feuer!

Doch bevor es mit dem Picanha los geht, machen wir mal die Tacos!
Dieses einfache Rezept ist vor einigen Monaten auf einer Alm in Tirol entstanden.
Das nette daran ist, dass man für das Grundrezept nur zwei Zutaten braucht.
Nämlich Mais und Mehl...
Mengenangaben fürs Mehl gibts hier nicht, das es unter anderem vom Mais abhängt, wie viel man braucht.

Also... Die Maiskolben werden stehend auf einem Schneidbrett gehalten und mit einem scharfen Messer wird der Kukuruz vom Kolben geschnitten.
Achtung! Die Maiskörner fliegen hier oft gern mal ein Stück weiter als auf das Brett.
Danach wird der Mais mit einem Mörser oder wers gern einfacher hat, mit einer Küchenmaschine fein gemahlen bzw. gemixt.

Dieses Mais-Mus kommt nun in eine Schüssel und wir nach und nach, EL für EL mit Mehl verknetet.
Am Anfang darf man schon 5-6 EL Mehl reingeben, erst dann EL für EL :)

Das wär die Basis für diese Tacos und hier kann man sich nun spielen und seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Ob nun Oregano oder andere Kräuter... Kurkuma... Was auch immer! Vielen passt hier!
Ich mach sie heute jedoch mit der gelben Chilipaste die ich in der Selektion Burgenland gefunden hab.
Fruchtiges Chili mit leichter schärfe! Diese kommt mit in den Teig und es wird weitergeknetet...

...bis man die gewünschte Konsistenz erhält. Der Teig lässt sich am Ende mit einem Pizzateig vergleichen... Alle Pizzateig Fans mögen mich jetzt bitte nicht steinigen :)
Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt zur Seite stellen.

Jetzt kommen wir zum Fleisch...
Der Tafelspitz wird auf der "Unterseite" gegebenenfalls noch von Silberhaut befreit.
Dann werden die einzelnen Stücke geschnitten.
Hier wird auf jeden Fall gegen die Faser geschnitten, also vorher darauf achten.
Die Stücke sollten 8-10cm dick sein.

Danach werden diese mit dem Fettdeckel nach außen, zu einem U geformt und auf einen Spieß gesteckt. Nacheinander.
Nun wird ORDENTLICH mit Salz gewürzt.
Und mehr ist es auch schon nicht.

In meinem Fall hab ich meine Feuertonne mit meiner Feuerplatte vorbereitet und ordentlich aufgeheizt.
Zwei Holzstücke dienen auf der Platte als Distanzstück für den Spieß und darauf kommt auch schon das Fleisch.Anfangs nicht ganz nahe bei der Hitze, sondern eher indirekt und dabei immer wieder drehen bzw. wenden.
Natürlich klappt das auch wunderbar mit einem Drehspieß am Gas oder Kohlegrill oder auch einfach überm Lagerfeuer!

Das hat nun Zeit...

Auf zur Kräuter-Bombe! Der Chimichurri.
Eine aus Argentinien stammende Salsa, die im Grunde aus verschiedenen Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln besteht.
Ich hab früher immer nach Rezepten gesucht. Mittlerweile schau ich einfach was grad so da ist und mische mir was passendes zusammen.
Irgendwas ist immer da!
Also, die Zwiebel und den Knoblauch mal schälen und danach in kleine, feine Würfel schneiden.
Rosmarin und Petersilie gegebenenfalls waschen und trocken schütteln.
Danach vom Stiel trennen und fein hacken.

Das Alles kommt nun in eine Schüssel. Heut werte ich meine Chimichurri mal mit Kürbiskernpesto auf. Das funktioniert wunderbar!
Dann noch Salz, Pfeffer und Zucker zugeben, alles durchrühren und fertig ist sie.

Das Fleisch kann nun auf direkte Hitze verschoben werden, damit wir eine nette Kruste bekommen. Naja nicht nett, MEGA soll sie sein!
Dazu direkt übers Feuer, Glut oder was auch immer und ständig drehen bzw. wenden.

Natürlich kommts auf Größe des Stückes und die Hitze an, aber mein Picanha hat 25-35 Minuten gebraucht.
Dann kann im Kebab Style vom Spieß geschnitten werden.

Aus dem Teig werden 2-3 EL große Kugeln geformt und diese zu Tacos flach gedrückt. Die sollen schon sehr dünn sein.
Danach auf der Feuerplatte oder dem Grill pro Seite 2 Minuten backen bzw. bis sie schöne Röststellen bekommen.

Auf gehts ans anrichten...
Tacos her, Fleisch drauf, dazu etwas Chimichurri, Sauerrahm für das etwas saure und am Ende noch die Kresse.
Jetzt aber schnell reinbeißen und verlieben!

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So kriegt man Pita einfach selbst gebacken :)

Pita Brot war für mich immer eine Möglichkeit eine schnelle köstliche Mahlzeit zubereiten.
Und in diesem Rezept möchte ich zeigen wie schnell und einfach Pita-Brot zuhause selbst zubereitet werden kann!

Zutaten

450ml lauwarmes Wasser, 2 EL Olivenöl, 2 EL Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 2 TL Meersalz, 140g Vollkorn Weizenmehl, 560g Mehl und etwas mehr zum Oberfläche bemehlen

Rezept

Achte darauf, dass das Wasser nur fingerwarm ist… Ist es zu warm, zerstörst du die Hefe!
Gib das Wasser, Olivenöl, Zucker, Trockenhefe, Meersalz und Vollkornmehl in eine Schüssel.
Verrühre alle Zutaten.
Danach kommt das restliche Mehl hinzu.
Erneut verrühren, zu einem klumpigen Teig.

Danach entweder mit den Händen oder deiner Küchenmaschine - mit Knethaken - 8-10 Minuten kneten.
Der Teig enthält viel Flüssigkeit und wird somit am Ende recht klebrig sein.
Nimm eine saubere Schüssel und gib einen Schluck Olivenöl hinein.
Den Teig zu einer Kugel formen. Falls nötig etwas Mehl drüberstreuen, um ihn besser bearbeiten zu können.
In die Schüssel geben, im Öl wälzen und ein Geschirrtuch über die Schüssel legen.
Für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen bzw. bis der Teig die doppelte Größe erreicht hat.
Danach auf die Arbeitsfläche geben und einmal durchkneten.
In 100g Portionen teilen und zu schönen Teigkugeln schleifen.
Hier versuche ich kein Mehl auf der Oberfläche zu haben, da das Schleifen dann wesentlich leichter klappt.

Leg dir die Bällchen zurecht und leg das Geschirrtuch drüber.
Lass sie weitere 15 Minuten rasten.

Jetzt die Arbeitsfläche bemehlen und die Teiglinge dünn ausrollen.
Sie sollten nicht dicker sein als 3-4mm … Sind sie zu dick, werden sie einfach nur Brotlaibe… Wir wollen aber Pita-Brot-TASCHEN :)
Erneut mit dem Geschirrtuch zudecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 250°C Ober- Unterhitze vorheizen und eine Gusseisenpfanne hineinstellen.
Wenn die Teiglinge fertig gegangen sind - sie sollten jetzt etwas luftiger und lockere sein - leg so viele wie in die Pfanne passen - vermutlich einer :P - in den Ofen und backe sie ca. 1,5-2,5 Minuten.

Im Grunde ist es am einfachsten, wenn man sie jetzt im Auge behält.
Die Pitas gehen sehr stark auf... Wie eine Blase :)
Das geht dann ganz schnell und sie sind auf einmal kugelrund. Danach sollte man nicht länger als ca. 30 Sekunden warten, da sie dann evtl. zu fest und zu trocken werden.

Rausnehmen und am besten noch warm genießen.

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Lebkuchen Tiramisu

Lebkuchen und Tiramisu... Zwei Dinge die man kennt und liebt!
Doch wie wärs mit einer Kombi aus beiden!

Zutaten

250g Lebkuchen, 2 EL Haferflocken, 1 Schuß Rum, 1 Schuß Espresso
250g Guma, 2 EL Honig, Zesten einer Orange
Kakao zum Bestreuen

Rezept

Den Lebkuchen selbst backen oder einfach den nehmen, den man geschenkt bekommen hat :D Denn, seien wir ehrlich! Jeder hat zu dieser Jahreszeit doch Lebkuchen zu hause oder? :)

Auf jeden Fall lassen sich mit ein paar Handgriffen, ein tolles Dessert daraus machen!

Der Lebkuchen wird entweder in eine Küchenmaschine gegeben und klein gemixt.Wer keine hat, kann das auch mit der Hand machen und zerbröselt ihn fein.Zuletzt noch Rum, Espresso & Haferflocken dazugeben. Einmal erneut durchmischen.

Die Guma-Creme gemeinsam mit dem Honig und den Orangenzesten in eine Schüssel geben und 4 Minuten aufschlagen.
In einen Spritzbeutel geben.

Nun 4 Gläser hernehmen und Lebkuchenmasse & Creme abwechselnd schichten.
Am Ende mit schönen Creme-Hauben verzieren.

Im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen und danach vor dem Anrichten mit Kakaopulver fein bestreuen.
Ein Weihnachtliches Dessert!