Wer isst sein Gemüse nicht auf? Gehört ihr auch zu diesen Leuten?
Ich hab jetzt endlich einen Weg gefunden, wie ich viel von meinem Gemüse esse! :D

Scherz... Aber die Röstaromen und die vielen verschiedenen Komponenten, machen dieses Sandwich so richtig besonders!
Zum Reinbeißen!

Zutaten

100g Butternusskürbis, 1 rote Paprika, 1/2 Zucchini, Olivenöl zum Beträufeln, Salz, 1 kleiner Bund Thymian

1 Karotte, Sprossen nach Geschmack

Roter Bohnen Hummus: 1/4 rote Rübe, 250g weiße Riesenbohnen, 1/2 Zitrone, 1 TL geräuchertes Paprikapulver, 1 TL Salz

Kürbiskern-Pesto: 1 große Handvoll Jungspinat, 80g Kürbiskerne, 1 TL Salz, 5 EL Olivenöl

2 große Scheiben rustikales Weißbrot


Rezept

Heize deinen Ofen als erstes auf 200°C Ober- Unterhitze vor.

Den Kürbis und Zucchini in 5mm dicke Scheiben schneiden.
Kürbis schälen vorher nicht vergessen, falls ihr das nicht schon erledigt habt.
Paprika waschen, entkernen und in breite Streifen schneiden.

Die rote Rübe für das Hummus wird auch gleich vorbereitet.
Schälen und in kleine Würfel schneiden. Nicht größer als 1cm!

Das geschnittene Gemüse kommt jetzt auf dein Backblech. Thymian drüberstreuen, mit Olivenöl beträufeln und salzen… ab damit in den Ofen.
20 Minuten rösten bzw. bis das Gemüse weich ist.

Weiter zum roten Hummus…
Die mittlerweile weichen roten Rüben kommen gemeinsam mit den abgetropften weißen Riesenbohnen in eine Küchenmaschine.
Zitronensaft und Zesten einer Zitrone, sowie eine Prise Salz zugeben.
Mixen bis du einen cremigen Aufstrich hast.

Die Küchenmaschine kurz ausspülen.
Spinat, Kürbiskerne, Olivenöl und Salz kurz durchmixen. Es soll kein Püree werden. Es darf ruhig etwas kernig sein.

Gleich geht's ans Sandwich-bauen!

Vorher werden die Brotscheiben noch knusprig getoastet und die Karotte geschält sowie in dünne Streifen gerissen.

Am besten einen Käsehobel oder Ähnliches dafür verwenden.

Dann eine Scheibe auflegen und los geht's! Schicht für Schicht!
Eine Lage roter Hummus…
Gerösteter Zucchini…
Goldiger Kürbis…
Etwas vom gegrillten Paprika…
Die Frische der Karotte…
Und ein paar Sprossen!

Den Deckel unseres Sandwiches bestreichen wir jetzt mal mit dem Pesto und finalisieren damit unser buntes Regenbogen-Sandwich.
Mit feinsten Röstaromen und vielen tollen Geschmäckern!

Zum Reinbeißen!

Tips & Tricks

Sauerteig - Roggen/Weizen

Warum Sauerteig? Der Sauerteig hat einfach was faszinierendes für mich.
Außerdem ist ja anscheinend vielerorts die Hefe ausgegangen :P

Einen Sauerteig zu züchten alleine hat mir schon so viel Spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu arbeiten.

Mit dieser Anleitung kann jeder von euch seinen eigenen Sauerteig züchten, welcher euch dann - hoffentlich - ein Leben lang begleitet :)

Zutaten

1 Bügelglas oder Weck-Glas, Roggenmehl, Weizenmehl universal, lauwarmes Wasser

Rezept

Das Glas, dass ihr verwendet, soll sauber und trocken sein.
Weiters sollte es ein Fassungsvermögen von mehr als 700ml haben.
Glaubt mit, dieses Volumen ist nötig, da euer saurer Freund sonst immer wieder aus dem Glas wandert und alles vollsaut :)
Weiters wird vom Bügelglas bzw. Weck Glas der Dichtungs-Gummi entfernt.

Eins gleich vorweg… Wenn der Teig nach 2-3 Tagen beginnt "eigenartig" zu riechen, wie z.B. nach Nagellackentfernen oder Klebstoff, dann ist das vollkommen in Ordnung ;)

Also, los geht's mit der Aufzucht.

Tag 1:

Wiege dein Glas auf einer Waage ab und notiere dir das Gewicht.
100g Roggenmehl
150g lauwarmes Wasser
Gib beides ins Glas und verrühre die Zutaten.
Deckel drauf und 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.

Ich hab das Glas bei der Aufzucht in meiner Küche stehen gehabt.

Tag 2:

Je nachdem wie viel Gas euer Sauerteig gibt, kann es sein, dass dieser schon ordentlich Blasen gebildet hat und das Glas mehr als halb füllt.
Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem ;) Ruhe bewahren und abwarten.

Heute brauchst du
70g vom Starter - das ist der Teig den du am ersten Tag angerührt hast.
Der Rest muss weggeworfen werden.

50g Roggenmehl,
50g Weizen mehl &
110g lauwarmes Wasser
kommen zum Starter dazu und werden wieder miteinander verrührt.

Tag 3:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 2.

Tag 4:

70g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 5:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 4.

Tag 6:

50g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 7:

So, das ist euer letzter Tag und gleichzeitig auch euer "Erhaltungstag".

25g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Nach dieser letzten Fütterung solltet ihr am nächsten Tag einen aktiven und verwendbaren Sauerteig haben.

Ein kleiner Tipp den ich vom "Backprofi" hab.
Aktuell ist der Sauerteig noch sehr jung und hat somit noch nicht so viel Triebkraft.
Deshalb würde ich ihn noch 4 Tage - wie bei Tag 7 - weiterfüttern. So sollte er dann besser treiben.

Danach könnt ihr euren Sauerteig weiterhin so, jeden Tag weiterfüttern oder - und das würde ich empfehlen, im Kühlschrank lagern und einmal pro Woche füttern.

Los geht's!
Viel Spaß mit eurem Sauerteig!

Süßes

Unglaubliche belgische Waffeln!

Wollt ihr wissen, warum belgische Waffeln so besonders gut sind?
Dann lest weiter ;)

Zutaten

250g Mehl universal, 2 EL brauner Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 80ml Vollmilch zimmertemperatur, 3 Eier, 240g geschmolzene Butter - lauwarm, 1 TL Vanilleextrakt, 1/2 TL Salz, 100g Hagelzucker

Toppings nach Belieben

Rezept

OK… Ihr kennt sie, oder habt zumindest schon von ihnen gehört!
BELGISCHE WAFFELN!
Der erste Unterschied der euch auffallen wird, ist der optische Unterschied zu den klassischen Waffeln, wie wir sie kennen.

Dann kommt der Teig selbst. Der klassische Waffelteig ist eher dickflüssig. Dieser hier ähnelt mehr einem klebrigen, etwas "flüssigeren" Pizzateig, von der Konsistenz her... Übertrieben gesagt!

Aber der WICHTIGSTE UNTERSCHIED sind diese Zuckerstücke… der Hagelzucker!
Der macht die Waffeln erst richtig besonders. Und warum das so ist, lest ihr gleich im Rezept.

Los geht's mit dem Teig… Diese ist schnell und einfach gemacht.
Ich verwende hierzu eine Küchenmaschine.
Du kannst das jedoch auch per Hand oder mit einem Handmixer machen.

Gib als erstes Mehl, braunen Zucker, Trockenhefe und Salz in deine Schüssel.
Vermische die Zutaten.
Spann die Schüssel in die Küchenmaschine ein und beginne zu rühren.
Gieße jetzt die Eier, Milch und Vanille hinein.
Danach kommt die flüssige Butter.
Rühre den Teig weiter und gieße langsam die Butter hinein und rühre weiter bis du einen dicken, klebrigen Teig hast.
Gib diesen in eine Schüssel, decke sie zu und lass den Teig 1,5 Stunden gehen.

Danach gibst du den Hagelzucker in den Teig.
Einfach draufleeren und vorsichtig unter den Teig mischen.
… und das macht die Waffeln jetzt zusätzlich so besonders.

Diese Zuckerstücke werden beim Backen teils geschmolzen und karamellisieren.

Das macht diese Waffeln so unwiderstehlich!

Wenn der Teig soweit ist, schnapp dir dein Waffeleisen und heize es vor.
Belgische Waffeln werden in kleineren Mengen gebacken, da sie sehr gehaltvoll sind.
Ich nehme hier in etwa 3 EL vom Teig und backe die Waffeln bis sie goldbraun sind.
Backe alle Waffeln und dann wird es Zeit reinzuhauen!

Schokoaufstrich, Schlagobers, Beeren, frische Früche, Ahornsirup oder Honig… Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
Ein supertolles süßes Frühstück oder ein wunderbares Dessert!

So oder so… du wirst sie lieben!