Von Shawarma hört und sieht man immer mehr!
Mein erstes hatte ich in Malaysien und ich war hin und weg!
Heut zeig ich euch meine Interpretation einer köstlichen Shawarma… Mit einer kleinen Abwandlung!

Zutaten

Shawarma: 1kg Hühner-Oberkeulen mit Haut, 1 Knoblauchzehe, 1 Zitrone, 1 EL Olivenöl, 2 TL Currypulver, 1 TL Pfeffer, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Kreuzkümmel, 2 TL Salz

Tahini Sauce: 4 EL Tahini, 1 EL Olivenöl, 2 EL Skyr oder Joghurt, Saft einer halben Zitrone, Salz & Pfeffer, Optional wers scharf mag: 1 TL Hot Sauce

Röstgemüse: 1 Süßkartoffel mit 300-400g, 1 rote & 1 grüne Paprika, 1 kleine rote Zwiebel, Olivenöl zum Beträufeln, Salz & Pfeffer

Salat: 2 Snackgurken, 1 Handvoll Cherrytomaten (falls saisonal), 70g Feta

Minze zum Garnieren

Das passende Brot dazu findet ihr HIER
Etwas weiter unten erkläre ich nur kurz worauf man dabei achten muss!

Rezept

Ich verwende in diesem Fall Hühneroberkeulen mit Haut, da ich diese besonders gerne mag.
Sie sind sehr saftig und die Haut liefert uns dieses knusprige, würzige Etwas, das wir alle so sehr lieben :)
Man kann auch andere Stücke verwenden. Hühnerbrust mit Haut oder ohne, wenn jemand grad den healthy Lifestyle lebt :)

Auf zur Marinade…
Hacke die Knoblauchzehe fein und gib sie gemeinsam mit dem Saft der Zitrone, sowie deren Zesten in eine kleine Schüssel.
Dazu kommen Olivenöl, Currypulver, Pfeffer, Paprikapulver & Kreuzkümmel.
Alles gut vermischen und das Hühnerfleisch darin einlegen.
Dort bleibt es jetzt für mindestens 1 bis 12 Stunden… Also von "wers eilig hat" bis… "über Nacht im Kühlschrank" ist alles dabei :)

Weiter mit der Sauce…

Hinweis: Ich würde das Olivenöl erst am Ende über das ganze Gericht träufeln. Das Öl verändert die Konsistenz der Soße nämlich sehr.
Die hab ich etwas an meinen Geschmack angepasst.
Mische Tahini, Olivenöl, Skyr (oder Joghurt), Saft einer halben Zitrone, sowie eine Prise Salz & Pfeffer in einer kleinen Schüssel.
Am Ende nochmal abschmecken und gegebenenfalls Hot Sauce fürs feurige hinzugeben.

Die Süßkartoffel schälen und in dünne Stifte schneiden.
Paprikas waschen, entkernen und ebenfalls in Stifte schneiden.
Die rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
Auf ein Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln, sowie mit Salz & Pfeffer würzen.
Vorerst zur Seite stellen. Es kommt dann kurz nach dem Fleisch in den Ofen.

Das Hühnerfleisch wird heut auf dem Grill zubereitet.
Dazu werden die Stücke auf den Drehspieß aufgespießt und kommen bei 180°C für 30 Minuten auf den Grill.
10 Minuten nachdem das Fleisch aufgelegt wurde, kommt das Gemüse ebenfalls auf den Grill oder in den Ofen.
Nach 20 Minuten ist dann beides soweit.
Das Fleisch vom Spieß nehmen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Wer mag kann es auch gern direkt vom Drehspieß runterschneiden. Eine kleine Einlage für deine Gäste :)

Das frisch gebackene Fladenbrot hernehmen.
Gurke in Scheiben schneiden, Tomaten - falls vorhanden - halbieren.
Alle drei im bzw. auf dem Fladenbrot anrichten.
Jetzt kommt das Röstgemüse, Hühnerfleisch, die Soße & das Olivenöl.
Am Ende wird alles mit Minze garniert.

Fertig! Lasst es euch schmecken.

Tips & Tricks

Sauerteig - Roggen/Weizen

Warum Sauerteig? Der Sauerteig hat einfach was faszinierendes für mich.
Außerdem ist ja anscheinend vielerorts die Hefe ausgegangen :P

Einen Sauerteig zu züchten alleine hat mir schon so viel Spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu arbeiten.

Mit dieser Anleitung kann jeder von euch seinen eigenen Sauerteig züchten, welcher euch dann - hoffentlich - ein Leben lang begleitet :)

Zutaten

1 Bügelglas oder Weck-Glas, Roggenmehl, Weizenmehl universal, lauwarmes Wasser

Rezept

Das Glas, dass ihr verwendet, soll sauber und trocken sein.
Weiters sollte es ein Fassungsvermögen von mehr als 700ml haben.
Glaubt mit, dieses Volumen ist nötig, da euer saurer Freund sonst immer wieder aus dem Glas wandert und alles vollsaut :)
Weiters wird vom Bügelglas bzw. Weck Glas der Dichtungs-Gummi entfernt.

Eins gleich vorweg… Wenn der Teig nach 2-3 Tagen beginnt "eigenartig" zu riechen, wie z.B. nach Nagellackentfernen oder Klebstoff, dann ist das vollkommen in Ordnung ;)

Also, los geht's mit der Aufzucht.

Tag 1:

Wiege dein Glas auf einer Waage ab und notiere dir das Gewicht.
100g Roggenmehl
150g lauwarmes Wasser
Gib beides ins Glas und verrühre die Zutaten.
Deckel drauf und 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.

Ich hab das Glas bei der Aufzucht in meiner Küche stehen gehabt.

Tag 2:

Je nachdem wie viel Gas euer Sauerteig gibt, kann es sein, dass dieser schon ordentlich Blasen gebildet hat und das Glas mehr als halb füllt.
Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem ;) Ruhe bewahren und abwarten.

Heute brauchst du
70g vom Starter - das ist der Teig den du am ersten Tag angerührt hast.
Der Rest muss weggeworfen werden.

50g Roggenmehl,
50g Weizen mehl &
110g lauwarmes Wasser
kommen zum Starter dazu und werden wieder miteinander verrührt.

Tag 3:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 2.

Tag 4:

70g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 5:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 4.

Tag 6:

50g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 7:

So, das ist euer letzter Tag und gleichzeitig auch euer "Erhaltungstag".

25g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Nach dieser letzten Fütterung solltet ihr am nächsten Tag einen aktiven und verwendbaren Sauerteig haben.

Ein kleiner Tipp den ich vom "Backprofi" hab.
Aktuell ist der Sauerteig noch sehr jung und hat somit noch nicht so viel Triebkraft.
Deshalb würde ich ihn noch 4 Tage - wie bei Tag 7 - weiterfüttern. So sollte er dann besser treiben.

Danach könnt ihr euren Sauerteig weiterhin so, jeden Tag weiterfüttern oder - und das würde ich empfehlen, im Kühlschrank lagern und einmal pro Woche füttern.

Los geht's!
Viel Spaß mit eurem Sauerteig!

Süßes

Unglaubliche belgische Waffeln!

Wollt ihr wissen, warum belgische Waffeln so besonders gut sind?
Dann lest weiter ;)

Zutaten

250g Mehl universal, 2 EL brauner Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 80ml Vollmilch zimmertemperatur, 3 Eier, 240g geschmolzene Butter - lauwarm, 1 TL Vanilleextrakt, 1/2 TL Salz, 100g Hagelzucker

Toppings nach Belieben

Rezept

OK… Ihr kennt sie, oder habt zumindest schon von ihnen gehört!
BELGISCHE WAFFELN!
Der erste Unterschied der euch auffallen wird, ist der optische Unterschied zu den klassischen Waffeln, wie wir sie kennen.

Dann kommt der Teig selbst. Der klassische Waffelteig ist eher dickflüssig. Dieser hier ähnelt mehr einem klebrigen, etwas "flüssigeren" Pizzateig, von der Konsistenz her... Übertrieben gesagt!

Aber der WICHTIGSTE UNTERSCHIED sind diese Zuckerstücke… der Hagelzucker!
Der macht die Waffeln erst richtig besonders. Und warum das so ist, lest ihr gleich im Rezept.

Los geht's mit dem Teig… Diese ist schnell und einfach gemacht.
Ich verwende hierzu eine Küchenmaschine.
Du kannst das jedoch auch per Hand oder mit einem Handmixer machen.

Gib als erstes Mehl, braunen Zucker, Trockenhefe und Salz in deine Schüssel.
Vermische die Zutaten.
Spann die Schüssel in die Küchenmaschine ein und beginne zu rühren.
Gieße jetzt die Eier, Milch und Vanille hinein.
Danach kommt die flüssige Butter.
Rühre den Teig weiter und gieße langsam die Butter hinein und rühre weiter bis du einen dicken, klebrigen Teig hast.
Gib diesen in eine Schüssel, decke sie zu und lass den Teig 1,5 Stunden gehen.

Danach gibst du den Hagelzucker in den Teig.
Einfach draufleeren und vorsichtig unter den Teig mischen.
… und das macht die Waffeln jetzt zusätzlich so besonders.

Diese Zuckerstücke werden beim Backen teils geschmolzen und karamellisieren.

Das macht diese Waffeln so unwiderstehlich!

Wenn der Teig soweit ist, schnapp dir dein Waffeleisen und heize es vor.
Belgische Waffeln werden in kleineren Mengen gebacken, da sie sehr gehaltvoll sind.
Ich nehme hier in etwa 3 EL vom Teig und backe die Waffeln bis sie goldbraun sind.
Backe alle Waffeln und dann wird es Zeit reinzuhauen!

Schokoaufstrich, Schlagobers, Beeren, frische Früche, Ahornsirup oder Honig… Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
Ein supertolles süßes Frühstück oder ein wunderbares Dessert!

So oder so… du wirst sie lieben!