Das Duroc Tomahawk scheint hier das Highlight zu sein... Aber warte mal, bis du die Erdäpfel am Ende siehst!

Zutaten:

2 Stk Duroc Tomahawks, 3 EL Olivenöl, 2 EL Butter, 3-4 Thymianzweige, 1 Knoblauchzehe, Salz & Pfeffer
1kg gleichgroße mehlige Erdäpfel, Wasser & Salz zum Kochen
3 EL Olivenöl, 2 EL Butter, Salz, Pfeffer, 3-4 Knoblauchzehen, 5-6 Zweige Thymian

Rezept:

Diese Erdäpfel sind aktuell meine absoluten Lieblinge! Vor allem wenns um Erdäpfel im Ganzen geht!
Den Ofen als erstes mal auf 200°C Ober- Unterhitze.

Damit die Erdäpfel so gut werden, sind ein zwei Schritte notwendig.

Begonnen wird als erstes mit dem Schälen der Erdäpfel.Danach werden sie in viel Wasser mit noch mehr Salz für 20 Minuten gekocht.
Sie müssen nicht ganz "durch" sein, sondern es geht hier eher darum, die äußerste Schicht weich zu bekommen.

Sind die Erdäpfel außen weich, seihe sie ab.
Jetzt kommt der erste Schmeh! :) schwenke sie ein paar mal durch. So, dass sie sich aneinander aufreiben und "rau" werden. Zumindest optisch!

Gib jetzt das Olivenöl und die Butter in einen Bräter.
Wähle eine Brätergröße, in der die Erdäpfel Platz haben. Nicht zu groß, nicht zu klein!
Ordentlich Salz und Pfeffer in den Bräter reiben.
Jetzt kommen die Erdäpfel hinein.
Beträufle sie noch einmal mit Olivenöl.

Schieb sie in den Ofen. Dort bleiben sie mal für 30 Minuten, bzw. bis sie anfangen braune Stellen zu bekommen.
Nach 15 Minuten, nimm sie einmal raus und schwenke sie durch. So, dass die Erdäpfel mit Fett und Gewürzen umhüllt sind.
Nach den 30 Minuten gibst du die Thymianzweige hinzu... Quetschst die Knoblauchzehen einmal an und fügst sie ebenfalls hinzu. Den Knoblauch musst du nicht schälen...
Die Erdäpfel werden jetzt mit einem flachen Gegenstand... einem Glas, oder einem Erdäpfelstampfer leicht angedrückt. So, dass sie etwas aufplatzen. Der Grund ist, dass sie somit mehr Angriffsfläche haben und so noch knuspriger werden!
Noch einmal durchschwenken und zurück in den Ofen.
Weitere 25-35 Minuten backen... Bzw. beobachte wie sich die Farbe ändert.

Sind sie schön goldgelb bzw. mit röstbraunen Farbe umhüllt, sind sie soweit. Noch einmal salzen und fertig sind sie!

15 Minuten bevor die Erdäpfel fertig sind, kann das Schweinesteak zubereitet werden.
Das ist so einach wie köstlich!
Olivenöl und Butter bei mittlerer bis hoher Hitze in einer Stahl- oder Gusseisenpfanne schmelzen.
Das Steak von beiden Seiten ordentlich salzen.

Es gibt viele Wege ein Steak optimal zuzubereiten. Dies ist eine der einfachsten und zuverlässigsten Methoden.
In diesem Fall wiegt ein Steak ca. 400g und ist ca. 3cm dick.
In diesem Fall brate ich das Steak in Summe 6 Minuten. Wende es jedoch jede Minute. Nimm ruhig eine Stoppuhr zur Hand, solltest du dir unsicher sein.
Und keine Sorge, falls dir jemand sagt "Fleisch darf man nur ein Mal wenden"... Shitstorm los! :D Du darfst es ruhig öfter wenden. Es tut dem Fleisch nix schlechtes!
Also, jede Minute wenden. So garst du das Fleisch gleichmäßig von außen nach innen und das von beiden Seiten.
So wird es schön medium. Außerdem bekommst du eine unheimlich gute Kruste auf diese Art!

Das Fleisch danach 5-10 Minuten zugedeckt rasten lassen und danach mit den Erdäpfeln anrichten!
Mahlzeit!

Tips & Tricks

Sauerteig - Roggen/Weizen

Warum Sauerteig? Der Sauerteig hat einfach was faszinierendes für mich.
Außerdem ist ja anscheinend vielerorts die Hefe ausgegangen :P

Einen Sauerteig zu züchten alleine hat mir schon so viel Spaß gemacht, dass ich es kaum erwarten konnte, damit zu arbeiten.

Mit dieser Anleitung kann jeder von euch seinen eigenen Sauerteig züchten, welcher euch dann - hoffentlich - ein Leben lang begleitet :)

Zutaten

1 Bügelglas oder Weck-Glas, Roggenmehl, Weizenmehl universal, lauwarmes Wasser

Rezept

Das Glas, dass ihr verwendet, soll sauber und trocken sein.
Weiters sollte es ein Fassungsvermögen von mehr als 700ml haben.
Glaubt mit, dieses Volumen ist nötig, da euer saurer Freund sonst immer wieder aus dem Glas wandert und alles vollsaut :)
Weiters wird vom Bügelglas bzw. Weck Glas der Dichtungs-Gummi entfernt.

Eins gleich vorweg… Wenn der Teig nach 2-3 Tagen beginnt "eigenartig" zu riechen, wie z.B. nach Nagellackentfernen oder Klebstoff, dann ist das vollkommen in Ordnung ;)

Also, los geht's mit der Aufzucht.

Tag 1:

Wiege dein Glas auf einer Waage ab und notiere dir das Gewicht.
100g Roggenmehl
150g lauwarmes Wasser
Gib beides ins Glas und verrühre die Zutaten.
Deckel drauf und 24 Stunden bei Raumtemperatur lagern.

Ich hab das Glas bei der Aufzucht in meiner Küche stehen gehabt.

Tag 2:

Je nachdem wie viel Gas euer Sauerteig gibt, kann es sein, dass dieser schon ordentlich Blasen gebildet hat und das Glas mehr als halb füllt.
Sollte das nicht der Fall sein, auch kein Problem ;) Ruhe bewahren und abwarten.

Heute brauchst du
70g vom Starter - das ist der Teig den du am ersten Tag angerührt hast.
Der Rest muss weggeworfen werden.

50g Roggenmehl,
50g Weizen mehl &
110g lauwarmes Wasser
kommen zum Starter dazu und werden wieder miteinander verrührt.

Tag 3:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 2.

Tag 4:

70g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 5:

Hier passiert das Gleiche wie bei Tag 4.

Tag 6:

50g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Tag 7:

So, das ist euer letzter Tag und gleichzeitig auch euer "Erhaltungstag".

25g vom Starter
50g Roggenmehl
50g Weizenmehl
100g lauwarmes Wasser

Nach dieser letzten Fütterung solltet ihr am nächsten Tag einen aktiven und verwendbaren Sauerteig haben.

Ein kleiner Tipp den ich vom "Backprofi" hab.
Aktuell ist der Sauerteig noch sehr jung und hat somit noch nicht so viel Triebkraft.
Deshalb würde ich ihn noch 4 Tage - wie bei Tag 7 - weiterfüttern. So sollte er dann besser treiben.

Danach könnt ihr euren Sauerteig weiterhin so, jeden Tag weiterfüttern oder - und das würde ich empfehlen, im Kühlschrank lagern und einmal pro Woche füttern.

Los geht's!
Viel Spaß mit eurem Sauerteig!

Süßes

Unglaubliche belgische Waffeln!

Wollt ihr wissen, warum belgische Waffeln so besonders gut sind?
Dann lest weiter ;)

Zutaten

250g Mehl universal, 2 EL brauner Zucker, 1 Pkg Trockenhefe, 80ml Vollmilch zimmertemperatur, 3 Eier, 240g geschmolzene Butter - lauwarm, 1 TL Vanilleextrakt, 1/2 TL Salz, 100g Hagelzucker

Toppings nach Belieben

Rezept

OK… Ihr kennt sie, oder habt zumindest schon von ihnen gehört!
BELGISCHE WAFFELN!
Der erste Unterschied der euch auffallen wird, ist der optische Unterschied zu den klassischen Waffeln, wie wir sie kennen.

Dann kommt der Teig selbst. Der klassische Waffelteig ist eher dickflüssig. Dieser hier ähnelt mehr einem klebrigen, etwas "flüssigeren" Pizzateig, von der Konsistenz her... Übertrieben gesagt!

Aber der WICHTIGSTE UNTERSCHIED sind diese Zuckerstücke… der Hagelzucker!
Der macht die Waffeln erst richtig besonders. Und warum das so ist, lest ihr gleich im Rezept.

Los geht's mit dem Teig… Diese ist schnell und einfach gemacht.
Ich verwende hierzu eine Küchenmaschine.
Du kannst das jedoch auch per Hand oder mit einem Handmixer machen.

Gib als erstes Mehl, braunen Zucker, Trockenhefe und Salz in deine Schüssel.
Vermische die Zutaten.
Spann die Schüssel in die Küchenmaschine ein und beginne zu rühren.
Gieße jetzt die Eier, Milch und Vanille hinein.
Danach kommt die flüssige Butter.
Rühre den Teig weiter und gieße langsam die Butter hinein und rühre weiter bis du einen dicken, klebrigen Teig hast.
Gib diesen in eine Schüssel, decke sie zu und lass den Teig 1,5 Stunden gehen.

Danach gibst du den Hagelzucker in den Teig.
Einfach draufleeren und vorsichtig unter den Teig mischen.
… und das macht die Waffeln jetzt zusätzlich so besonders.

Diese Zuckerstücke werden beim Backen teils geschmolzen und karamellisieren.

Das macht diese Waffeln so unwiderstehlich!

Wenn der Teig soweit ist, schnapp dir dein Waffeleisen und heize es vor.
Belgische Waffeln werden in kleineren Mengen gebacken, da sie sehr gehaltvoll sind.
Ich nehme hier in etwa 3 EL vom Teig und backe die Waffeln bis sie goldbraun sind.
Backe alle Waffeln und dann wird es Zeit reinzuhauen!

Schokoaufstrich, Schlagobers, Beeren, frische Früche, Ahornsirup oder Honig… Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
Ein supertolles süßes Frühstück oder ein wunderbares Dessert!

So oder so… du wirst sie lieben!