A Gasgrill im Test – Burnhards’ Big Fred A: 1

Gasgrill im Test – Burnhards’ Big Fred

In diesem Bericht möcht ich euch ein wenig detailliertere Infos zum Big Fred Deluxe von Burnhard geben.

Bis dato hatte ich schon diverse Gasgrills zu Hause im Einsatz.
Vom Billig-Gasgrill bis hin zu großen Modellen aus dem Hause Weber oder Napoleon.

In diesem Beitrag geht es auf jeden Fall um einen Gasgrill aus dem Hause Burnhard bzw. Springlane. Nämlich den Big Fred Deluxe.

Die Qual der Wahl

Neben dem Big Fred, gibt es noch weitere Modelle zur Auswahl.
Den Fred Jr., dem klassischen Fred, Big Fred und – dem ganz Großen – dem Fat Fred.
Jeden dieser Grills gibt’s als Standard oder Deluxe Version.
Deluxe heißt hier nichts anderes als die Ergänzung um einen Keramikbrenner & ein Seitenkochfeld.
Das Seitenkochfeld entfällt jedoch beim Fred Jr.

Für meine Bedürfnisse und auch was den Platz anbelangt hielt ich den Big Fred Deluxe für die beste Wahl.

Doch davor…
Was sind meine Anforderungen an einen Gasgrill.
Man sollte sich vorab immer Gedanken machen, was man denn auf seinem Gasgrill zubereitet und wie häufig man ihn nutzt.

Folgendes sollte bei meinen Gasgrillern immer gegeben sein:

  • er sollte 3-4 Brenner haben
  • hochwertige Verarbeitung
  • Vorbereitung für einen Drehspieß
  • Gussplatte als Zubehör

Mehr ist nicht nötig um ordentlich grillen zu können.
Man kann so perfekte Steaks, Würstel, Geflügel, Gemüse und auch größere Fleischstücke super zubereiten.

Natürlich gibt es dann noch weitere Features die für mich unter die Kategorie “Nice to Have” fallen:

  • einen Seitenkocher – ich brauch ihn zwar sehr selten, jedoch macht er dann doch Sinn, wenn man z.B. eine gute Soße nebenbei zubereiten oder auch etwas in Öl frittieren möchte.
  • einen Infrarot-Brenner – als diese aufkamen, wollte ich sofort einen Grill mit solch einem Brenner haben.
    Mittlerweile muss ich zugeben, dass der Hype darum für mich verflogen ist und ich deshalb nicht zwangsläufig einen brauche.
    Ich verstehe jedoch, dass er für gewisse Fleischstücke durchaus Sinn macht.
    Letzten Endes bleibt es jeden selbst überlassen und beim Burnhard ist es kein wesentlicher Preisunterschied, wenn man bedenkt, dass der Seitenkocher da einher geht.

Wenn man nach diesen Kriterien sucht, wird man bei Burnhard auf jeden Fall fündig werden.
Vor allem weil einem der Preis mit knapp 650,- lockt.

Burnhard Big Fred Deluxe

Willkommen daheim

Der Grill kam relativ schnell an, naja… zumindest zum Teil. Das zweite Paket dürfte der Paketdienst leider verlegt haben.
Kam jedoch 2 Tage später nach.

Zwei Pakete ausgepackt.
Was ist drin?

  • der Big Fred Deluxe
  • eine qualitativ hochwertige Abdeckhaube &
  • eine Räucherbox – Diese Boxen oder auch Räucherschnecken, welche ich ab und an gerne verwende um dem Grillgut eine Rauchnote zu verpassen, ohne meinen Smoker anschmeißen zu müssen.

Als weiteres Zubehör hab ich mir noch die Guss-Wendeplatte bestellt.
Bin ein Plancha Fan und für mich ein absolutes Muss.
Braucht man meiner Meinung einfach für Burger die man smashen möchte oder den guten alten Käsekrainer!
Dazu kommen noch Zutaten, die leicht durch den Rost fallen können, wie kleinere Meeresfrüchte oder Gemüse.

Nachträglich wurde auch noch eine Rotisserie nachgerüstet.
Hab ich immer wieder gerne im Einsatz und sollte fast schon zum Standard Equipment zu Hause dazugehören.

Ab ans Schrauben

Burnhard Aufbau

Handwerklich bin ich relativ geschickt und konnte den Grill in knapp einer Stunde ohne Probleme zusammenbauen.

Danach gings gleich weiter mit dem Burnout!

Jeder Grill muss nach dem Zusammenbau mal eingebrannt werden.
Dazu einfach alles auf volle Leistung drehen und dem Tacho beim Drehen zuschauen.

Nach 30 Minuten zeigte mir dieser ca. 330 Grad an.

Die Roste öle ich danach ein und lass sie weitere 30 Minuten einbrennen.
Diesen Schritt kann man nochmal wiederholen um eine ordentliche Patina draufzukriegen.

Im Normalfall würde ich ein Steak als erstes machen, aber für die Premiere gabs ein Iberico Rack im Ganzen mit Honig Glaze.
Das Rezept und Ergebnis findet ihr HIER.

Was soll ich sagen. Das Gericht war der Hammer und der Big Fred hat seine Arbeit gemacht.

Der Grill war schnell auf Zieltemperatur und hielt diese auf meinem Balkon sehr gut.
Der Grill wird hier zwar keinen großen Wettereinflüssen ausgesetzt, aber es kann ab und an doch ganz schön ziehen.
Jedoch konnte ich keinen nennenswerten Auswirkungen feststellen.

Finale Worte…

Kurz und knapp! Was Preis/Leistung anbelangt ist man mit dem Big Fred gut bedient.
Er bringt eine Palette an Features mit, die bei größeren Herstellern oft etwas teurer ausfallen.

Also wenn ihr einen soliden, gut ausgestatteten Grill zu einem vernünftigen Preis sucht, seid ihr mit dem Fred sicher gut bedient.
Meine Kaufempfehlung habt ihr!

Dieser Bericht ist vollkommen unabhängig vom Hersteller oder sonstigen Anbietern und soll lediglich meine persönliche Meinung darstellen.

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