Nussstrudel aka Nusspotize

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Strudel

Nussstrudel aka Nusspotize, wie man in der Steiermark sagt, ist eine buttrig-feine Köstlichkeit aus flaumigem Germteig und cremiger Füllung, zu der niemand gern Nein sagt. Ein großartiges Strudel-Rezept, das ich besonders gern dann herauskrame, wenn es so richtig schön nach Kindheit schmecken soll! Als ich vom Burgenland in die Steiermark gezogen bin, hab ich schnell gelernt: Hier heißt der Nussstrudel oft Potize – und klingt damit zwar gleich ein bisserl anders, schmeckt aber genauso wunderbar nach Zuhause. Der Moment, in dem ich das erste Stück „Potize“ angeboten bekam, hat mich deshalb auch sofort zurück in die Küche meiner Oma katapultiert: warmer Germteig, feine Butter und knackige Nüsse – Kindheits-Feeling pur.

Strudel vs. Potize

Egal wie man’s nennt: Dieser traditionelle Nussstrudel verbindet meine burgenländischen Wurzeln mit meiner steirischen Wahlheimat und eignet sich hervorragend als süßer Snack für die nächste Kaffeejause. Tradition hin oder her, eines steht fest, er füllt die Energiereserven ratzfatz wieder auf und ist alles andere als schwierig herzustellen. Pro-Tipp: Einfach mal ein paar Stücke mit ins Office nehmen und sich selbst und seine Kollegen direkt aus dem Nachmittagstief katapultieren! Auch sehr köstlich: Mein hausgemachter Mohnstrudel!

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Zutaten

für den Teig

500
g
Weizenmehl
glatt oder universal
7
g
Trockengerm
60
g
Zucker
8
g
Salz
160
g
Vollmilch
2
Eier
50
g
Butter

für die Füllung

250
g
Vollmilch
120
g
Zucker
50
g
Butter
1
TL
Zimt
0.5
TL
Salz
400
g
Walnüsse, gerieben
60
g
Semmelbrösel
1
TL
Vanilleextrakt
2
EL
Honig
1
Schuss
Rum

Zubereitung

für den Teig

Zuerst Mehl, Zucker, Salz und Trockengerm in der Schüssel deiner Küchenmaschine kurz mit dem Schneebesen verrühren und diese dann in die Maschine einspannen.

Maschine auf niedriger Stufe einschalten, Milch und Eier dazugeben und zu einem groben Teig verrühren.

Dann die Butter einarbeiten und auf mittlerer Stufe 10–20 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.

Tipp:

Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und geschmeidig anfühlen.

Danach auf die Arbeitsfläche geben, zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

für die Nussfülle

Während der Teig geht, Milch mit Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz in einem Topf erhitzen.

Die geriebenen Nüsse und Brösel einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

Dann Honig und Rum hinzufügen, gut umrühren und 15–20 Minuten ziehen lassen, bis die Masse cremig und streichfähig ist.

Tipp:

Die Fülle sollte weich, aber nicht flüssig sein – so lässt sie sich gleichmäßig auftragen und hält auch beim Rollen perfekt.

Rollen & Backen

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 40 × 30 cm, 5 mm dick) ausrollen.

Die abgekühlte Nussfülle gleichmäßig darauf verteilen, rundherum 2–3 cm Rand freilassen.

Ränder leicht mit Wasser oder Ei bestreichen und den Strudel eng aufrollen.
Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20–30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach mit verquirltem Ei bestreichen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 35–40 Minuten goldbraun backen.

Wenn der Strudel zu dunkel wird, einfach locker mit Alufolie abdecken und fertigbacken.

Nach dem Backen kurz mit flüssiger Butter bepinseln – das sorgt für Glanz und eine wunderbar zarte Kruste.

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Nussstrudel aka Nusspotize

Zutaten

für den Teig

500
g
Weizenmehl
glatt oder universal
7
g
Trockengerm
60
g
Zucker
8
g
Salz
160
g
Vollmilch
2
Eier
50
g
Butter

für die Füllung

250
g
Vollmilch
120
g
Zucker
50
g
Butter
1
TL
Zimt
0.5
TL
Salz
400
g
Walnüsse, gerieben
60
g
Semmelbrösel
1
TL
Vanilleextrakt
2
EL
Honig
1
Schuss
Rum

Schritte

für den Teig

Zuerst Mehl, Zucker, Salz und Trockengerm in der Schüssel deiner Küchenmaschine kurz mit dem Schneebesen verrühren und diese dann in die Maschine einspannen.

Maschine auf niedriger Stufe einschalten, Milch und Eier dazugeben und zu einem groben Teig verrühren.

Dann die Butter einarbeiten und auf mittlerer Stufe 10–20 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.

Tipp:

Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und geschmeidig anfühlen.

Danach auf die Arbeitsfläche geben, zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

für die Nussfülle

Während der Teig geht, Milch mit Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz in einem Topf erhitzen.

Die geriebenen Nüsse und Brösel einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

Dann Honig und Rum hinzufügen, gut umrühren und 15–20 Minuten ziehen lassen, bis die Masse cremig und streichfähig ist.

Tipp:

Die Fülle sollte weich, aber nicht flüssig sein – so lässt sie sich gleichmäßig auftragen und hält auch beim Rollen perfekt.

Rollen & Backen

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 40 × 30 cm, 5 mm dick) ausrollen.

Die abgekühlte Nussfülle gleichmäßig darauf verteilen, rundherum 2–3 cm Rand freilassen.

Ränder leicht mit Wasser oder Ei bestreichen und den Strudel eng aufrollen.
Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20–30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach mit verquirltem Ei bestreichen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 35–40 Minuten goldbraun backen.

Wenn der Strudel zu dunkel wird, einfach locker mit Alufolie abdecken und fertigbacken.

Nach dem Backen kurz mit flüssiger Butter bepinseln – das sorgt für Glanz und eine wunderbar zarte Kruste.

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Nussstrudel aka Nusspotize
Gesamtzeit:
Davon Aktiv:
Ergibt: 1Portion/en
Nussstrudel aka Nusspotize

für den Teig

500
g
Weizenmehl
glatt oder universal
7
g
Trockengerm
60
g
Zucker
8
g
Salz
160
g
Vollmilch
2
Eier
50
g
Butter

für die Füllung

250
g
Vollmilch
120
g
Zucker
50
g
Butter
1
TL
Zimt
0.5
TL
Salz
400
g
Walnüsse, gerieben
60
g
Semmelbrösel
1
TL
Vanilleextrakt
2
EL
Honig
1
Schuss
Rum

für den Teig

Zuerst Mehl, Zucker, Salz und Trockengerm in der Schüssel deiner Küchenmaschine kurz mit dem Schneebesen verrühren und diese dann in die Maschine einspannen.

Maschine auf niedriger Stufe einschalten, Milch und Eier dazugeben und zu einem groben Teig verrühren.

Dann die Butter einarbeiten und auf mittlerer Stufe 10–20 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.

Tipp:

Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und geschmeidig anfühlen.

Danach auf die Arbeitsfläche geben, zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

für die Nussfülle

Während der Teig geht, Milch mit Butter, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Salz in einem Topf erhitzen.

Die geriebenen Nüsse und Brösel einrühren, kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen.

Dann Honig und Rum hinzufügen, gut umrühren und 15–20 Minuten ziehen lassen, bis die Masse cremig und streichfähig ist.

Tipp:

Die Fülle sollte weich, aber nicht flüssig sein – so lässt sie sich gleichmäßig auftragen und hält auch beim Rollen perfekt.

Rollen & Backen

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 40 × 30 cm, 5 mm dick) ausrollen.

Die abgekühlte Nussfülle gleichmäßig darauf verteilen, rundherum 2–3 cm Rand freilassen.

Ränder leicht mit Wasser oder Ei bestreichen und den Strudel eng aufrollen.
Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 20–30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach mit verquirltem Ei bestreichen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 35–40 Minuten goldbraun backen.

Wenn der Strudel zu dunkel wird, einfach locker mit Alufolie abdecken und fertigbacken.

Nach dem Backen kurz mit flüssiger Butter bepinseln – das sorgt für Glanz und eine wunderbar zarte Kruste.